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Veranstaltungen und Aktionen

Jahresabschluss 2017

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp ...
Ihren Jahresabschluss verbrachte die DLRG in der Heggbacher Mühle in Maselheim. Dort lernten sie, wie so eine alte Mühle eigentlich funktioniert, machten eine Fackelwanderung zum Ursprung des Mühlenbächleins und wärmten sich bei Punsch und Glühwein am Lagerfeuer. Anschließend gab es Abendessen im Mühlencafé.

Andreas Rieger bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Jahr 2017. Außerdem gab er bekannt dass Lothar Lister seit diesem Jahr ein Ehrenmitglied der DLRG Biberach ist – außer ihm ist dies derzeit nur Gründungsmitglied Erich Rimmbach. Lothar Lister kümmerte sich jahrelang um die Koordination der Schwimmkursanmeldungen der Ortsgruppe Biberach und leitet bis heute die Urkundenstelle des Bezirks Federsee. Davor war er viele Jahre im Vorstand als Leiter Wirtschaft und Finanzen tätig.

Zum Jahresabschluss sind jedes Jahr alle Mitglieder eingeladen, die sich im Verein ehrenamtlich engagieren. Nur durch die zahlreichen Helfer sind Training, Schwimmkurs, Wachdienst und Vorstandsarbeit der DLRG Biberach möglich.

Familientag 2017

Bei herbstlichem Wetter trafen sich ca. 60 DLRGler mit Familien am 22.10.2017 beim Wackelwald in Bad Buchau.

Alle warm eingepackt sollten sich erst alle einmal kennen lernen. Dies geschah allerdings in einer etwas anderen Art und Weise, denn die Familien sollten sich in einem kleinen Rap oder Gedicht präsentieren. Während Alex den Beat vorgab, wurden die äußerst kreativen, lyrischen Meisterwerke vorgetragen, wobei sich einige Zuhörer das Lachen nicht mehr verkneifen konnten.

Bevor es dann in den Wackelwald ging wurden vier Teams gebildet und eine kleine Challenge mit auf den Weg gegeben. Dabei sollten die Teams verschiedene Aufgaben rund um den Wackelwald lösen. Diese reichten von einer Erklärung warum der Wald wackelt, Blätter verschiedener Bäume sammeln, bis hin zum Schminken mit Naturkosmetik. Kinder als auch Erwachsene legten sich kräftig ins Zeug und konnten am Ende gute Ergebnisse abliefern.

Im Wackelwald wurde dann natürlich kräftig gehüft, wodurch der Wackeleffekt aufgrund des feuchten Wetters sehr deutlich spürbar war. Dies führte soweit, dass die kleinen Teilnehmer an manchen Stellen im Moor feststeckten und aus eigener Kraft nicht mehr herauskamen. Da das Retten schließlich unsere Königsdisziplin ist, wurde natürlich keiner zurückgelassen und die Kleinen hatten dabei offensichtlich sehr viel Spaß.

Zurück am Parkplatz gab es für alle noch Getränke, Kaffee, köstliche Kuchen und Snacks, die von den Familien mitgebracht wurden. Hierfür möchten wir uns nochmal ganz herzlich bedanken. Insgesamt durften wir einen tollen Sonntag miteinander verbringen, bei dem auch die ein oder andere neue Bekanntschaft gemacht wurde.

Rückbau des Badeseegebäudes

Am Sonntag, 03.09.2017 gegen 17 Uhr herrschte eine melancholische Stimmung am Badesee in Ummendorf. Die Dauerbadegäste, welche auch bei Regen kommen, hatten sich zu ihrem "Abbaden" verabredet. Anders als die Jahre zuvor, war allen Anwesenden klar, "ihr" Badesee wird nie wieder so sein, wie sie es seit 30 Jahren gewöhnt waren. Noch deutlicher wurde es den Anwesenden als wir das Werkzeug, Geräte usw. für den Abriss in den bisherigen Wachraum brachten.

Montag morgen: Der Rückbau des bisherigen Badeseegebäudes konnte beginnen. Die DLRG Helfer legten mit großem Eifer los. Es wurden die Umkleidekabinen und WC-Trennwände abgebaut und in die Container gestapelt. Wandverkleidungen aus Holz wurden entfernt. Innerhalb weniger Stunden waren bereits große Fortschritte erkennbar.

Am Montag gegen Abend begann die zweite Schicht mit ihrer Arbeit: Die Blechspinde wurden in die Container geladen und die Dauerspinde für den Transport mit dem Traktorfrontlader hergerichtet. Es wurde eine Trennwand eingerissen. Hier hatten die beteiligten Helfer besonders viel Spaß, denn die Wand war innerhalb weniger Minuten Geschichte. Das ganze Holz wurde in einen Container verladen. Auch dem Wachraum und den Garagen ging es an vielen Ecken gleichzeitig zu Leibe. Es wurden Tore ausgebaut, Bretten entfernt, Glaswollen in Säcke gestopft und noch viele weitere arbeiten durchgeführt. Am Ende gab es für alle Helfer Rigatoni um ihre Kraftreserven wieder aufzufüllen.

Am Dienstag morgen wurde die Ruhe am Badesee von Traktorengeräuschen gestört - die DLRG war wieder aktiv! Mit einem Traktor (Danke an Familie Imhof für das zur Verfügung stellen) wurden die Dauerspinde in einen Seecontainer (als Lager) geladen.

Auch wurden die arbeiten am Wachraum weitergeführt. Am Abend waren sehr viele Helfer da. Daher wurden zwei Teams gebildet. Das Team "Betonplatte" und das Team "Holzabriss". Jede Betonplatte hat ein Gewicht von über 20 kg, und es waren sehr viele Platten. So haben wir an beiden Tagen ca. 36 Tonnen Betonplatten bewegt. Ca. 400 Stück wurden auf Paletten gestapelt. Diese werden möglicherweise zur Erweiterung des Kioskbereich verwendet. Ein Teil wurde auch für die private Weiterverwendung hergerichtet. Am Dienstag wurden etwa 2/3 der 1800 Platten mit viel Schweiß der Helfer entsorgt. Auch das Team Holzabriss war sehr fleißig. Es wurden Bretter und Balken entfernt und in die Container geladen. Am Ende hatten sich alle Helfer eine ordentliche Portion Chili con Carne verdient.

Aufgrund des guten Baufortschritt ist die Schicht am Mittwoch morgen ausgefallen, aber um 16 Uhr trafen sich die Helfer wieder am Badesee. Es wurden zuerst die restlichen 700 Platten in die Container geladen.

Nach 2 Stunden großer Kraftanstrengung war dieses Werk vollbracht. Parallel wurden die WCs demontiert und entsorgt. Am Ende des Tages wurde die restliche Holzverkleidung am Giebel entfernt und entsorgt. Auch wurden noch ein paar Rest arbeiten erledigt, welche im Eifer der vorherigen Tage untergegangen waren. Nachdem alles noch einmal sauber gekehrt wurde, war der Feierabend nicht mehr weit. Bei einem Leberkäs-Wecken und einem Feierabendbier wurde ein letztes mal zusammen gesessen und über den Abriss und dessen Verlauf gesprochen.

Vielen Dank an alle Helfer, welche beim Abriss geholfen haben. Aber auch vielen Dank an die Helfer, welche beim Abriss helfen wollten, jedoch aufgrund des schnellen Baufortschritts nicht mehr helfen konnten.

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